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Systems Engineering

Wir entwickeln – mit System und Anforderungsmanagement

Was ist Systems Engineering?

Komplexität beherrschen, Risiken minimieren und mit Effizienz agieren – das ist unser Motto!

Unsere Welt wird stets vernetzter und komplexer; selbst simpel erscheinende Produkte müssen heute umfassende Funktionen vorweisen. Deutlich wird dies am Beispiel eines Sperrpfostens (Pollers): Früher händisch schwenkbar, heute mittels smarter Lösungen steuer- und versenkbar.

Die zunehmende Vielschichtigkeit fassen Stichworte wie 'Digitale Transformation' und 'Industrie 4.0' treffend zusammen. Um der steigenden Komplexität in der Produktentwicklung branchenunabhängig gerecht zu werden, setzt invenio 'methodisches Systems Engineering' (SE) ein.

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Top-down-Ansatz

Angefangen bei der ersten Idee und Aufgabendefinition über die zielgerichtete Entwicklung, den Betrieb und die End-of-Life-Phase werden alle Entwicklungsschritte exakt definiert und dokumentiert.
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Ganzheitlichkeit

Systems Engineering ordnet alle Aspekte eines Systems von Anfang an in seiner Umgebung ein und betrachtet sie in ihrer Gesamtheit. Sämtliche Prozessschritte des Produktlebenszyklus werden mit einbezogen.
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Fehlervermeidung

Durch interdisziplinäres und strukturiertes Arbeiten sowie einer engen Verzahnung mit allen verantwortlichen Stakeholdern können Fehler früh erkannt und vermieden werden.

Was ist Model-based Systems Engineering?

Bei komplexen Anforderungen gilt insbesondere: 'Ein Bild sagt mehr als tausend Worte'. Model-based Systems Engineering (MBSE) unterstützt das Systems Engineering mit der Anwendung formaler Methoden zur Modellierung.

Systems Engineering erfasst alle Anforderungen und verknüpft diese mit dem Kontext und Systemkomponenten.

So sind alle Funktionalitäten und Entwicklungsschritte dokumentiert und damit stets nachvollziehbar.

AMBSE stellt Modelle zusätzlich grafisch dar und verbindet mit standardisierten Systemen (SysML/UML) Modell-Elemente zudem miteinander.

MBSE stellt Modelle zusätzlich grafisch dar und verbindet mit standardisierten Systemen (SysML/UML) Modell-Elemente zudem miteinander.

Die grafische Darstellung unterstützt die Kommunikation, erleichtert die Fehlerfindung und fördert das Entdecken von weiteren innovativen Lösungen.

Die erstellten Modelle bieten bereits in einer frühen Projektphase eine Basis zur Prüfung, Verifikation und Simulation mittels digitaler Zwillinge (Digital Twins).

Vorteile der Modell-basierten Entwicklung
  • Beherrschen der Komplexität der einzelnen Produktbausteine und Schnittstellen

  • Frühzeitige Verfügbarkeit und Wiederverwendung von Entwicklungsartefakten

  • Reduzierung von Nicht-Konformitäts-Kosten durch frühe Validierung

  • Automatisierte Dokumenten-Entwicklung aus dem Modell

  • Nachvollziehbarkeit von Anforderungen, System-Architekturen und Sicherheitsklassifizierungen


Projekte und Produkte werden vielschichtiger und Projektteams agieren internationaler und interdisziplinärer, was deutlich mehr Abstimmung verlangt.

 

Veränderungen sind an der Tagesordnung, sei es aufgrund von Kundenanforderungen oder durch regelmäßige Änderungen von lokalen sowie globalen rechtlichen Rahmenbedingungen und Regularien. Nur ein durchgängiger Entwicklungsprozess erlaubt eine effiziente Annäherung an die technische Lösung sowie eine systemgestützte Nachweisbarkeit der Anforderungen.

 

Systems Engineering umfasst all diese Aspekte und bietet damit eine Effizienzsteigerung und erhöhte Qualität bei deutlich weniger Fehlerkorrekturen.

 

Neben vielen weiteren Unsicherheiten, beinhalten Projekte von Anfang an vor allem drei Risiken, die zum Scheitern führen können:

  • Fehlende oder unvollständige Anforderungen

  • Falsche und/oder inkonsistente Anforderungen

  • Sich kontinuierlich ändernde Anforderungen

Spätestens bei der Entwicklung von Produktvarianten ist eine vollständige Dokumentation aller Anforderungen und Prozessschritte unerlässlich, damit Variantenmanagement und Wiederverwendbarkeit von Entwürfen und Produkten gewährleistet werden können.

Bei komplexen Projekten werden schnell viele wichtige Bestandteile der Entwicklung übersehen. Fragen zur funktionalen Sicherheit, Entwicklungswerkzeugen, Entwicklungsprozessen etc. erfordern umfassende Kenntnisse und Erfahrung. invenio Systems Engineering unterstützt Sie bei allen anfallenden Projektschritten:

  • Implementierung: Unsere qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter greifen auf die Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen zurück und kennen den roten Faden, den Sie benötigen, um alle Projektbeteiligten mit ihren Aufgaben und Rahmenbedingungen zu steuern.

  • Tools: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben umfängliche Erfahrung mit gängigen Software-Lösungen, wie beispielsweise IBM Rational Jazz Plattform mit DOORS und Siemens Polarion sowie Tools wie Magic Draw oder Enterprise Architect. Dadurch sind sie in der Lage, sich schnell in bestehende Software-Strukturen einzuarbeiten oder Sie bei der Einführung von Software umfassend und unabhängig vom Tool-Anbieter zu beraten.

  • Technische Beratung: In den Bereichen Requirements Engineering und Requirements Management unterstützen wir Sie ebenso beratend beim Erstellen von System-Architekturen und der Verknüpfung zu den Anforderungen. Erfahren Sie mehr zu unserem Angebot der technischen Beratung.

  • Projekt-Support: Wenn nötig, unterstützen wir Sie bei der Einführung von Systems Engineering mit fachlich versiertem Personal. Hier gibt es weitere Informationen zum Projekt-Support.

  • Weiterbildung: Wir bilden nicht nur regelmäßig unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weiter, sondern bieten dieses Angebot auch externen Teilnehmern an. Erfahren Sie hier mehr zu Weiterbildungen.


Vertrauen auch Sie auf unsere Kompetenz und Erfahrung im Systems Engineering!

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